dimanche 21 mai 2023

Frankreichs deutsche Kinder - Filmvorführung

filmforum am Dellplatz, Duisburg

in Anwesenheit der Regisseurin

Dienstag, 23. Mai 2023, 18 Uhr


Frankreichs deutsche Kinder, 2022, 

Regie: Anja Unger, Buch: Renaud Lavergne & Anja Unger

Un film à la Patte, FranceTélévision, SWR/ARTE
 

 

mercredi 2 mars 2022

Ausstrahlung ARD "Frankreichs deutsche Kinder"

 



Ausstrahlung am Montag, 14.03.2022 um 23 Uhr 25 

ARD, Geschichte im Ersten

"Frankreichs deutsche Kinder"

Die französische Besatzungszone nach 1945: Tausende Kinder deutscher Mütter und französischer Väter kommen zur Welt. Sie sollen nach Frankreich gebracht und dort adoptiert werden – ein ehrgeiziges, aber skandalöses Projekt, um die demographische Entwicklung Frankreichs anzukurbeln. Ihrer deutschen Identität beraubt, wissen viele Adoptivkinder bis heute wenig über ihre Wurzeln.

Deutschland, Sommer 1945: Junge Soldaten der alliierten Besatzungstruppen lassen sich nach dem Ende des Krieges in Deutschland nieder. Es entstehen Beziehungen zwischen ihnen und den Frauen eines Landes, in dem die Männer als Vermisste oder Kriegsgefangene abwesend sind. Neun Monate später werden sogenannte Besatzungskinder geboren. Die Briten, Amerikaner und Russen betrachten diese Kinder als Privatangelegenheit der Deutschen – nicht jedoch die Franzosen.
Sie sehen in den Kindern deutscher Mütter und französischer Soldaten einen „nationalen Schatz“, der heimgeholt werden muss. Seit Jahrzehnten stagniert die Bevölkerungszahl in Frankreich, das Land ist nach zwei Weltkriegen ausgeblutet. Mit den Besatzungskindern hoffen Bevölkerungsexperten und Politiker die demografische Entwicklung wieder ankurbeln zu können.
Auf höchster Ebene wird ein grenzübergreifendes Adoptionsprogramm angelegt. Sogenannte Recherche-Offiziere suchen die Wöchnerinnen auf und bemühen sich mit Nachdruck, die Mütter zur Abgabe der Kinder zu bewegen. Viele Frauen willigen ein, denn ihre Lage ist meist prekär. Ein uneheliches Kind mit dem Feind zu haben, gilt in der Familie und Nachbarschaft als Schande. Die Kinder werden nach Frankreich gebracht und an Adoptiveltern übergeben. Alle Hinweise auf ihre deutsche Herkunft werden bewusst getilgt.
Mit der Gründung der Bundesrepublik kommt das Adoptionsprogramm zum Erliegen und Frankreich fürchtet einen außenpolitischen Schaden. Um sämtliche Spuren zu verwischen, fordert Frankreich Anfang der 50er Jahre alle Akten aus den deutschen Ämtern an. Betroffene haben also kaum eine Chance, mehr über ihre deutsche Herkunft zu erfahren. Die Dokumentation „Frankreichs deutsche Kinder“ begleitet zwei Frauen bei dem Versuch, ihre ersten Lebensjahre in Deutschland zu rekonstruieren.

Regie : Anja Unger

Land : Frankreich

Jahr : 2021

jeudi 3 février 2022

Projection: "Un mur gravé de mémoire(s)" à LYON le 10/02/2022

 


« Un mur gravé de mémoire(s) » sera projeté 
 le 10 février 2022 à 18 h

aux Archives du Département du Rhône et de la métropole de Lyon (Auditorium)
34 rue du Général Mouton-Duvernet
69003 Lyon; Tram T4 Archives Départementales
04 72 35 35 00

En présence de la protagoniste Mme Monique Fillot, de la réalisatrice Anja Unger et de l’historien M Gilles Vergnon

Public admis: 60 personnes maximum.
Passe sanitaire obligatoire.
 
Résumé:

Le 20 août 1944, à Saint-Genis-Laval, une centaine de prisonniers de Montluc meurent sous les balles de la Gestapo. Le lieu est mis sous explosifs pour effacer toute trace. A ce jour, on ignore le nombre exact des victimes, les estimations s'accordent à 120. Ce drame n'a jamais été oublié, mais reste peu connu en France.

Depuis 2004, Monique Fillot, sillonne les archives pour regrouper un maximum d’informations. Non seulement pour révéler leurs identités, mais pour faire connaître leurs vies, leurs engagements de résistant et pour montrer leurs visages : « pour qu’on pense à eux vivants, et non morts, en victime. »

Du côté des familles, on garde soigneusement les dernières traces de ceux qui sont partis : une lettre, des photographies, un livre ou un objet... dans le documentaire, ils en parlent et leurs témoignages émouvants sont autant de preuves d’une mémoire vivante.

 


ENFANTS d'ETAT - sur France 3 Grand Est et aussi en replay

 

https://france3-regions.francetvinfo.fr/grand-est/replay-enfants-d-etat-un-documentaire-sur-l-abandon-et-l-adoption-d-enfants-nes-sous-l-occupation-2429005.html

Du jour au lendemain, Margarete est devenue Claudine. A son arrivée en France, elle avait deux ans. La veille, elle vivait encore dans une pouponnière en zone d'occupation française en Allemagne. Marie aussi se heurte au secret de ses origines. Les deux femmes faisaient partie d'un dispositif à la fois méconnu et peu glorieux : entre 1946 et 1951, la France exfiltre sur son sol environ 1.500 enfants nés de mère allemande et de père français soldat de l'occupation.
Objectif de ces « adoptions d'Etat » : repeupler la France affaiblie démographiquement par la guerre. Ainsi, les enfants deviennent un intérêt national.
L’enquête sur la mise en place de ce système met en exergue l’histoire émouvante des enfants face aux énigmes de leur passé.


mardi 4 janvier 2022

Diffusion ARTE "Nés sous l'Occupation: des bébés pour la France"

 

le 18 janvier 2022 à 23h25 sur ARTE

"Nés sous l'Occupation: des bébés pour la France"

 

un film de Anja Unger

co-auteur Renaud Lavergne

Au lendemain de la Seconde Guerre mondiale, l'Allemagne vaincue est divisée en quatre zones d'occupation. Partout, des enfants naissent des rapprochements - pourtant proscrits et parfois non consentis - entre soldats alliés et femmes allemandes. Les Français y voient l'opportunité de repeupler la patrie. En mars 1946, le gouvernement militaire de la zone d'occupation ordonne aux autorités allemandes de signaler tout enfant dont au moins un des parents est ressortissant français. De nombreuses femmes se résolvent ainsi à abandonner leur bébé. Soixante-quinze ans plus tard, Marie-José et Claudine, respectivement prénommées Marie et Margarete à leur naissance en 1946, cherchent encore, avec l'appui d'associations de part et d'autre du Rhin, à faire la lumière sur les premiers mois de leur vie.

produit par Un film à la Patte, France, 2021

une coproduction avec France Télévision, SWR, ARTE

Sendetermin ARTE "Frankreichs deutsche Kinder"

 

ARTE 18.01.2022

21.15 Uhr

Frankreichs deutsche Kinder

Regie: Anja Unger     Co-Autor: Renaud Lavergne

Die französische Besatzungszone nach 1945: Tausende Kinder deutscher Mütter und französischer Väter kommen zur Welt. Sie sollen nach Frankreich gebracht und dort adoptiert werden – ein ehrgeiziges, aber skandalöses Projekt, um die demographische Entwicklung Frankreichs anzukurbeln. Ihrer deutschen Identität beraubt, wissen viele Adoptivkinder bis heute wenig über ihre Wurzeln.

Deutschland, Sommer 1945: Junge Soldaten der alliierten Besatzungstruppen lassen sich nach dem Ende des Krieges in Deutschland nieder. Es entstehen Beziehungen zwischen ihnen und den Frauen eines Landes, in dem die Männer als Vermisste oder Kriegsgefangene abwesend sind. Neun Monate später werden sogenannte Besatzungskinder geboren. Die Briten, Amerikaner und Russen betrachten diese Kinder als Privatangelegenheit der Deutschen – nicht jedoch die Franzosen.
Sie sehen in den Kindern deutscher Mütter und französischer Soldaten einen „nationalen Schatz“, der heimgeholt werden muss. Seit Jahrzehnten stagniert die Bevölkerungszahl in Frankreich, das Land ist nach zwei Weltkriegen ausgeblutet. Mit den Besatzungskindern hoffen Bevölkerungsexperten und Politiker die demografische Entwicklung wieder ankurbeln zu können.
Auf höchster Ebene wird ein grenzübergreifendes Adoptionsprogramm angelegt. Sogenannte Recherche-Offiziere suchen die Wöchnerinnen auf und bemühen sich mit Nachdruck, die Mütter zur Abgabe der Kinder zu bewegen. Viele Frauen willigen ein, denn ihre Lage ist meist prekär. Ein uneheliches Kind mit dem Feind zu haben, gilt in der Familie und Nachbarschaft als Schande. Die Kinder werden nach Frankreich gebracht und an Adoptiveltern übergeben. Alle Hinweise auf ihre deutsche Herkunft werden bewusst getilgt.
Mit der Gründung der Bundesrepublik kommt das Adoptionsprogramm zum Erliegen und Frankreich fürchtet einen außenpolitischen Schaden. Um sämtliche Spuren zu verwischen, fordert Frankreich Anfang der 50er Jahre alle Akten aus den deutschen Ämtern an. Betroffene haben also kaum eine Chance, mehr über ihre deutsche Herkunft zu erfahren. Die Dokumentation „Frankreichs deutsche Kinder“ begleitet zwei Frauen bei dem Versuch, ihre ersten Lebensjahre in Deutschland zu rekonstruieren.

 Land : Frankreich ° Produktion: Un film à la Patte ° Jahr : 2021 °  Koproduktion : SWR, ARTE, France Télévision

vendredi 26 mars 2021

Sendetermin: "Mehrstetten bewegt" in der Reihe Landleben4.0, SWR Fernsehen



Freitag 26. März 2021 

um 21 Uhr im SWR Fernsehen 

anschliessend in der ARD Mediathek

Mehrstetten liegt auf der schwäbischen Alb und ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Reutlingen. Nur 1.440 Einwohner und eigenständig ! Ein bisschen gallisches Dorf schwingt da mit, sie sind hier nicht nur unabhängig, sondern vor allem auch selbstbestimmt: die Mehrstetter bewegen ganz schön viel. Für ihren Ort packen die Bürger mit an – und das egal, ob Heimkehrer, Neigeschmäckt’ oder Ur-Mehrstetter !

 

Corona hat es gezeigt: Nahversorgung ist lebenswichtig. Das haben sie hier schon vor der Pandemie erkannt: als die letzte Kaufmannsfamilie den Laden im Ortskern aus Altersgründen schloss, nahmen die Mehrstetter sich der Sache an : sie wollten keinen Supermarkt auf der grünen Wiese. Aktuell baut die Gemeinde ein neues Geschäft in der Ortsmitte  - mit Vollsortiment - und die Bürger verwalten es genossenschaftlich.

 

Nahezu zeitgleich haben sie eine weitere Genossenschaft gegründet, die „EFB –Energie für Bürger“: auf der Wiese hinter Bauhof und Schule wird bald das neue Holzkraftwerk für die Nahwärme entstehen. Ursprünglich war es nur für die öffentlichen Gebäude des Ortes gedacht, doch den Mehrstettern war schnell klar, wie vorteilhaft diese gemeinschaftliche Wärme auch für Privathaushalte ist. Bereits über 150 Interessenten haben sich gemeldet. Und nachhaltig ist es noch dazu, das Holz wird vorwiegend aus dem Gemeindewald kommen. Doch damit nicht genug, mit der Rohrverlegung für die Nahwärme kommt auch das schnelle Internet unter die Erde.

 

Bei so viel Bereitschaft sich zu engagieren, wundert es kaum, dass die Mehrstetter Jugend schon seit über 40 Jahre ihr Jugendzentrum erfolgreich selbst verwaltet.

 

In Mehrstetten geht halt immer ein bisschen... mehr !